Studie belegt: Schweizer/innen wollen keine weitere Zersiedlung

  • Redaktion Naturschutz
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Die Schweiz wird ungebremst zugebaut. Knapp ein Quadratmeter Boden verschwindet jede Sekunde unter Beton und Asphalt. „Es darf so nicht weitergehen!“, findet die Hälfte der Schweizer Bevölkerung. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich im Auftrag von Pro Natura.
Die Resultate sprechen eine klare Sprache: Mehr als die Hälfte der Schweizer Bevölkerung (52%) findet, dass zu viel Land in der Schweiz verbaut wird. Und die Hälfte der Befragten will, dass die Siedlungsfläche in der Schweiz nicht grösser wird. Es sollen nicht mehr Boden und offene Landschaft verbaut werden. 34% wollen die Siedlungsfläche hingegen nicht begrenzen. Die restlichen Befragten hatten keine Meinung oder gaben keine Antwort (zusammen 16%). In der Deutschschweiz befürworten sogar 57% einen Stopp der Zersiedelung. Bei besonders schönen Landschaften sind die Meinungen noch deutlicher: Vier von fünf Befragten (80%) wünschen sich, dass in solchen Landschaften das Bauen eingeschränkt wird.
Organisationen aus den Bereichen Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz, Landwirtschaft sowie Wohneigentum bereiten nun eine eidgenössische Volksinitiative vor. Diese zielt darauf, das ungehemmte Siedlungswachstum in der Schweiz zu bremsen. (sb)

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