Stromversorgungs- und Energiegesetz: Freud und Leid

  • Redaktion Naturschutz
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Der Ständerat hat das neue Stromversorgungs- und Energiegesetz verabschiedet. Darin enthalten ist eine Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien. Der WWF freut sich, äussert aber auch Kritik.
„Dank der neuen Einspeisevergütung kommen pro Jahr 280 Millionen Franken zur Förderung erneuerbarer Energien zusammen“, freut sich Adrian Stiefel vom WWF Schweiz. „Das ist mehr als das Zehnfache des heutigen Betrages.“
Keine Lorbeeren habe sich der Ständerat hingegen bei anderen Revisionspunkten verdient: „Er hat es verpasst, eine Senkung des Energieverbrauchs als Ziel festzulegen“, kritisiert Stiefel. „Dabei ginge das ohne Komforteinbusse für den Einzelnen und mit neuen Chancen für die Wirtschaft.“ Um die drohende Stromlücke zu vermeiden, fordere der WWF den Nationalrat auf, diesen Entscheid zu korrigieren.
Schliesslich bemängelt Stiefel am heutigen Ständeratsentscheid, „dass die Photovoltaik von der Einspeisevergütung nicht profitiert. Wenn der Nationalrat das nicht ändert, wird in Zukunft kaum jemand in diese Technologie investieren.“ (sb)

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