Stromkonzerne reichen zwei Bewilligungsgesuche für AKWs ein

  • Redaktion Naturschutz
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Nach dem Stromkonzern Atel reichten am Donnerstag nun auch die Axpo Gruppe und die BKW FMB Energie AG beim Bundesamt für Energie Rahmenbewilligungsgesuche für zwei neue Atomkraftwerke ein. Die Allianz Stopp Atom lehnt die Strompolitik, die einen massiven Ausbau der Atomenergie bedeutet, entschieden ab. Die Allianz Stopp Atom vereint 32 Organisationen – darunter die wichtigsten Exponenten der Anti-AKW-Bewegung der Schweiz, Umweltorganisationen sowie Parteien und Interessengruppierungen. Mit den Ausbauplänen werde klar, dass für die Stromkonzerne nicht die Versorgungssicherheit, sondern Umsatz- und Profitmaximierung im Vordergrund stünden, schreibt sie. Die Allianz Stopp Atom wird deshalb das Referendum ergreifen. Das Schweizer Stimmvolk wird also in letzter Instanz über die Atompolitik entscheiden.

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www.stoppatom.ch

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