Energieverbrauch, Energieeffizienz

Stromeffizienz-Kampagne gestartet

  • Nora Kieselbach
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In der Schweiz könnte der  Stromverbrauch um 40 Prozent gesenkt werden – ohne dass irgendjemand auf den Komfort der modernen Gesellschaft verzichten müsste. Dann bräuchte es auch keine problematischen Kraftwerke mehr und die Energiewende wäre zu schaffen, schreibt WWF Schweiz.

Licht brennt in menschenleeren Räumen, der Elektroboiler wärmt das Wasser während den Ferien und in Büros läuft die Klimaanlage auch am Wochenende – in der Schweiz verpufft jede Menge Strom, ohne dass jemand einen Nutzen davon hätte. Ein Drittel des gesamten Stromkonsums geht durch Geräte oder Lampen verloren, die niemand braucht.

Ein wichtiger Faktor bei der Stromverschwendung sind auch technisch veraltete Geräte: Ob Kühlschrank oder Elektro-Speicherheizung, ob Halogenspot, Rechenzentrum oder schlechte Pfannen mit krummen Böden: In den meisten Haushalten und Unternehmen sind Geräte zu finden, die zwei-, drei- oder fünfmal so viel Strom brauchen wie die besten Konkurrenzmodelle. Wegen Überschneidungen ergeben Betrieb ohne Nutzen und ineffiziente Geräte ein Sparpotenzial von rund 40 Prozent des Gesamtverbrauchs.

Diese Zahl ist erschreckend hoch, aber nur auf den ersten Blick erstaunlich: denn die Politik hat Rahmenbedingungen jahrelang so gesetzt, dass zu viel Strom konsumiert wurde. Jetzt sind neue Rahmenbedingungen gefragt, um der Stromeffizienz zum Durchbruch zu verhelfen – denn gesparter Strom ist die wirtschaftlichste und umweltfreundlichste Energiequelle.

Darum braucht es auch deine Unterschrift für mehr Effizienz beim Stromverbrauch – mehr Informationen zur Stromeffizienz-Initiative gibt es hier!

Weitere Informationen

Unterschriftenbogen (pdf)
Argumentarium (pdf)

WWF Schweiz
Stromeffizienz-Initiative

Bild: Chris828 [Public domain] via Wikimedia Commons

 

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