„Strom für morn“

  • Monika Jung
  • -

solarzellen1Ein breit abgestütztes Personenkomitee mit Mitgliedern aus sechs Parteien (CVP, EVP, FDP, glp, Grüne und SP) lanciert eine kantonale Volksinitiative „Strom für morn“. Sie will den Kanton, bzw. die Elektrizitätswerke im Kanton Zürich verpflichten, neue Beteiligungen und Bezugsverträge auf erneuerbare Energien auszurichten. Mit einem heutigen Anteil von bloss 25% an erneuerbarem Strom, gehören die EKZ punkto sauberem Strom zu den Schlusslichtern unter den schweizerischen Elektrizitätswerken.

Der Kanton Zürich und die übrige Schweiz verfügen über grosse ungenutzte Potentiale zur sauberen Stromerzeugung aus Wasserkraft, Windenergie, Sonne und Biomasse. Wenn wir mit Energieeffizienz ernst machen, dann können erneuerbare Energien in Zukunft den Bedarf decken, schreibt das Initiativkomitee in einer Medienmitteilung. Die InitiantInnen rechnen damit, dass Solarstrom ca. ab dem Jahr 2015 nicht mehr teurer sein wird als Strom aus der Steckdose.

Die bisherigen Atomstromimporte der EKZ aus Frankreich sollen in den kommenden Jahrzehnten sukzessive durch ein diversifiziertes Portfolio an eigenen Wind- und Solarkraftwerken im In- und
Ausland ersetzt werden, ebenso die Beteiligungen an den bestehenden Kernkraftwerken in der Schweiz.

Die Unterschriftensammlung beginnt mit der Veröffentlichung im Amtsblatt des Kantons Zürich am Freitag, 25. Februar 2011.

Weitere Informationen

Beitrag kommentieren