Streptomycin kann auch in Wohngebieten gespritzt werden

  • Redaktion Naturschutz
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In diesem Jahr können Obstbauern ihre Bäume mit Streptomycin gegen Feuerbrand schützen. Dabei darf das Antibiotikum, anders als etwa in Deutschland, auch in Wohngebieten angewendet werden. Das schreibt das „St. Galler Tagblatt“. Die Bauern dürfen Streptomycin bis zu einem Abstand von 50 Metern zu bewohnten Gebäuden anwenden. Mit einer speziellen Düse verringert sich die vorgeschriebene Distanz sogar auf 20 Meter. Es ist nicht vorgeschrieben, die Anwohner darüber zu informieren, wann gespritzt wird. Eine Gefahr sehen die Behörden dadurch nicht. (sb)

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