Stellungnahme der Umweltverbände zur Agrarpolitik 2011

  • Redaktion Naturschutz
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Das Vernehmlassungsverfahren zur Weiterentwicklung der Schweizer Agrarreform geht am 16. Dezember zu Ende. Gemäss Bundesamt für Landwirtschaft gilt es, sowohl den Bedürfnissen einer nachhaltigen Landwirtschaft als auch jenen der Marktwirtschaft gerecht zu werden. WWF Schweiz, SVS/BirdLife Schweiz und Pro Natura setzen sich in ihren Stellungnahmen zur Agrarpolitik 2011 für eine Politik der Nachhaltigkeit ein.

Nur eine qualitativ hoch stehende, konsumentennahe und umweltverträgliche Landwirtschaft stelle die Nahrungsmittelproduktion, den Schutz von Natur und Umwelt und die Landschaftspflege sicher, schreiben die Verbände. Diese in der Bundesverfassung verankerten Ziele dürften weder durch bilaterale noch multilaterale Handelsabkommen gefährdet werden. Ausserdem befürworten WWF, SVS/BirdLife Schweiz und Pro Natura einheimische Qualitätsprodukte und Öko-Labels. Sie verlangen, dass der Entwurf des Bundesrats an das Parlament eine strategische ökologische Handlungsachse aufweist, die diesen Namen verdient, und sie regen an, dass der Bund prioritäre Landwirtschaftszonen zum Schutz der Landschaft und der Natur einrichtet.

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