© Solafrica
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Solarenergie hilft der medizinischen Versorgung in Afrika

  • Kathrin Ruprecht
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Dieser Kühlschrank kühlt auch dort, wo es keinen Strom gibt. Der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Greenpeace entwickelte Kühlschrank SolarChill läuft alleine mit Sonnenenergie.

Der SolarChill funktioniert ganz ohne Batterie. Tagsüber wird mit Sonnenenergie das Kühlwasser zu Eis gefroren und in der Nacht sorgt dieses Eis für stets kühle Temperaturen im Innern, meldet die Organisation Solafrica. Medikamente und Impfstoffe lassen sich so auch in abgelegenen Dörfern ohne Stromversorgung gekühlt lagern.

Für die ländlichen Gesundheitszentren in Kamerun, die bisher ohne Strom auskommen, bedeutet diese Technologie einen enormen Fortschritt.

„Der SolarChill wird die ländliche Gesundheitsversorgung in Kamerun revolutionieren“, meint die kamerunische Projektkoordinatorin Aline Kana Fomekong.

Die Berner Non-Profit Organisation Solafrica will nun zwei solche Geräte in einem Pilotversuch in abgelegenen Gesundheitszentren in Kamerun installieren. Kann dies erfolgreich umgesetzt werden, so soll später ein eigenständiges Unternehmen für die Vermarktung und Installation von SolarChills gegründet werden.

„Das Geniale am SolarChill ist, dass er die Menschen und das Klima gleichzeitig schützt“, sagt Jolanda Fritschi, Projektverantwortliche bei Solafrica.

Für die Finanzierung des Pilotprojektes hat die Organisation eine Crowdfunding-Kampagne auf betterplace.org gestartet. Wenn der Gesamtbetrag zusammenkommt, kann das Projekt umgesetzt werden. Mehr Informationen auch auf der Website www.solafrica.ch.

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