Aprikose

So ein Früchtchen

  • Nora Kieselbach
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Am 3. August führt Agroscope zusammen mit dem Amt für Obst- und Gemüsebau des Kantons Wallis Fachvorträge an der „Fête de l’Abricot“ durch (3.-5. August in Saxon VS), wie die Forschungsanstalt mitteilt. Neben anderen Aktualitäten werden die verschiedenen Aprikosen-Sorten zentrales Thema sein. So kann das Publikum die meisten der 150 im In- und Ausland gezüchteten Sorten, die Agroscope gegenwärtig testet, kennenlernen und degustieren.

Die Aprikose hat jetzt Hochsaison. Vor zwanzig Jahren gab es hierzulande nur die Sorte Luizet, die gerade mal drei Wochen auf dem Markt war; Heute sind es schon rund zwanzig Sorten, die von Anfang Juli bis etwa 20. August erhältlich sind. Die Verteilung der Reifezeiten ermöglicht ein konstantes Angebot und vereinfacht die Ernteplanung für die Produzenten.

Und die Sortenvielfalt nimmt ständig zu. So wertet Agroscope im Forschungszentrum Conthey gegenwärtig 150 neue Sorten aus. Dabei wird geprüft, ob sie für unsere Klima- und Bodenverhältnisse geeignet sind. Ausserdem werden für die Produzenten, die eine neue Aprikosen-Sorte anpflanzen wollen, objektive Auswahlkriterien entwickelt. Mit diesen neuen Sorten wird die Ernteperiode zusätzlich erweitert: Die ersten sind bereits Mitte Juni, die letzten Ende September reif.

Der Handel begrüsst die Erweiterung des Sortiments: so sind die neuen Sorten meist robuster, bunter und auch vielfältiger an Geschmack von süss bis säuerlich – was dem Wunsch der Konsumenten nach verschiedenen Geschmacksrichtungen entgegenkommt.

Diese Aprikosen-Neuheiten werden nun am 3. August ab 15 Uhr an Fachvorträgen im Rahmen der „Fête de l’Abricot“ in Saxon VS präsentiert – durchgeführt von Agroscope zusammen mit dem Amt für Obst- und Gemüsebau des Kantons Wallis.

Weitere Informationen

Fête de l’Abricot

Agroscope

Amt für Obst- und Gemüsebau Kanton Wallis

Bild: Craig Ledbetter [CC-PD-Mark-1.0] via Wikimedia Commons

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