In Italien versucht man mit Massnahmen die Feinstaubwerte tief zu halten. | © Umberto Rotundo [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
In Italien versucht man mit Massnahmen die Feinstaubwerte tief zu halten. | © Umberto Rotundo [CC-BY-SA-2.0], via Flickr

Smog: Fahrverbot in italienischen Städten

  • Amanda Buol
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Die aktuelle Schönwetterlage führt in zahlreichen italienischen Städten zu Smog. Die italienischen Behörden reagieren nun mit Fahrverboten. 

In den letzten Tagen stiegen die Feinstaubwerte in italienischen Städten auf über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Als Ursache der hohen Konzentration wird die windarme und trockene Schönwetterlage genannt. Daher wird auf ein baldigen Wetterumschwung mit Niederschlag gehofft. Bis es jedoch soweit ist, müssen die Italiener auf ihre Autos verzichten.

Damit die Konzentrationen nicht noch mehr steigen, wurde nun in italienischen Grossstädten Einschränkungen für Privatautos erlassen. So dürfen beispielsweise in Mailand während drei Tagen keine Autos mehr zu bestimmten Zeiten fahren. In Rom dagegen wechseln Autos mit geraden und ungeraden Nummerschildern täglich ab.

Für die italienische Bevölkerung wurden Anreize für die Benutzung des öffentlichen Verkehrs geschaffen. So sind Einzelfahrscheine für den öffentlichen Verkehr den ganzen Tag gültig oder Fahrkarten für den Nahverkehr werden vergünstigt.

Auch im Tessin wurde der Grenzwert des Feinstaubs an einzelnen Tagen im Dezember überschritten. Bereits anfangs Dezember wurde eine Feinstaub-Warnung herausgegeben. Der Kanton rief zum Verzicht von Autos und zur Verminderung der Temperatur in den Wohnungen auf. Zurzeit liegen die Feinstaubkonzentrationen im Tessin deutlich unter dem Grenzwert.

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