Seltenes Blumenmeer im Death Valley. | © Marc Cooper, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
Seltenes Blumenmeer im Death Valley. | © Marc Cooper, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr

Seltenes Blumenmeer im Death Valley

  • Amanda Buol
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Erstmals seit 11 Jahren blüht das sonst karge Death Valley. Dieses besondere Phänomen ist dank El Niño möglich.

Das Death Valley zeigt sich zur Zeit nicht so, wie es sein Name verspricht. Die sonst tote und karge Landschaft in den USA ist zur Zeit in ein lebendes Blumenmeer verwandelt. Dies ist ein seltenes Phänomen in einem der heissesten und trockensten Flecken auf der Welt. Das letzte Mal erlebte das Death Valley eine solche Blumenpracht im Jahr 2005 und zuvor im 1998.

Für die Blütenexplosion ist das El Niño-Phänomen verantwortlich. Denn durch die Veränderung der Ozean- und Luftzirkulation verhält sich das Wetter in gewissen Regionen gegenteilig (naturschutz.ch berichtete), so auch im Death Valley. Durch seltene Stürme wurde genügend Wasser ins Tal gebracht, sodass Millionen schlummernde Blütensamen zu keimen begannen.

Pflanzen, die in der Wüste wachsen, haben sich optimal an diese kargen Bedingungen angepasst. So können Pflanzen und Samen jahrelang im Ruhestadium im Boden ausharren um, dann im richtigen Moment austreiben zu können. Fällt dann genug Regen haben die Pflanzen nur kurz Zeit Nachkommen zu bilden, was sich durch das Blütenmeer auszeichnet.

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