ölvögel neuseeland

Seevögel in Gefahr

  • Stefanie Pfefferli
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Seit Tagen verschmutzt in Neuseeland eine Ölpest, nach der Havarie des Frachters Rena den Strand. Über 400 Tonnen Rohöl sind schon den Südpazifik geflossen. „Wir sind sehr besorgt über die Auswirkungen auf das Leben im Meer und die Seevögel. Die nächsten Tage sind entscheidend ob sich hier eine ökologische Katastrophe anbahnt“, sagte WWF-Meeresexpertin Rebecca Bird. Das WWF-Team arbeitet mit den Einsatztruppen und örtlichen Naturschutzinitiativen um das Schlimmste zu vermeiden. Zwergpinguine und andere Seevögel werden eingesammelt und zu einer Reinigungsstation gebracht. Schutzgebiete wie die Mateku-Flussmündung und die Matakana-Insel sind wichtige Regionen für gefährdete Seevögel.

Weiters fordert der WWF neuerlich das weltweite Verbot von Schweröl als Schiffstreibstoff. „Statt des Schweröls sollten nur noch schwefel- und stickstoffarme Treibstoffe eingesetzt werden dürfen“, so WWF-Meeresschutzexperte Stephan Lutter. So würde auch weniger Rückstände an Bord anfallen, die nur zu oft illegal ins Meer entsorgt werden, so der WWF.

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Bild: WWF

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