Schweizer Zirkusse: Unhaltbare Zustände in den Winterquartieren

  • Redaktion Naturschutz
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Eine Recherche des Schweizer Tierschutz STS bei fünf Schweizer Zirkussen zeigt: Zirkustiere werden in den Winterquartieren oft unter inakzeptablen Bedingungen gehalten. Der STS fordert eine Gesetzgebung, die den Schutz der Zirkustiere gewährleistet.
Die Ermittlung des Schweizer Tierschutz STS förderte zu Tage, dass hinter dem Glanz und Glitter der Zirkuswelt in den Winterquartieren Elefanten 15 Std/Tag angekettet sind, Hengste in Einzelboxen während 20 Std/Tag auf einer Fläche von nur 10 m2 und Löwen und Tiger auch im Winter in den engen Käfigwagen leben müssen.
Der STS sei nicht gegen die Nutzung von Tieren im Zirkus, sofern sie schonend behandelt werden, ihrer Würde Rechnung getragen wird und sie wirklich artgerecht gehalten werden, erklärte Heinz Lienhard, Präsident des STS, an einer Medienkonferenz. Da letzteres bei Wildtieren nicht möglich ist, fordert der STS mit seiner Initiative „Für einen zeitgemässen Tierschutz (Tierschutz-JA!)“ schärfere gesetzliche Bestimmungen und ein Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen.

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