Schweizer Tierschutzgesetzgebung im internationalen Vergleich im Hintertreffen

  • Redaktion Naturschutz
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Die neuen Tierschutzgesetze von Oesterreich und Italien, aber auch die Verordnungen von Schweden und Norwegen sind gemäss dem Schweizer Tierschutz STS in wichtigen Bereichen wesentlich tierfreundlicher und entsprechen eher dem heutigen Wissensstand als die bundesrätliche Gesetzesvorlage.
Der Bundesrat vertritt die Meinung, dass das schweizerische Tierschutzgesetz zu den fortschrittlichsten gehöre und daher den Vergleich mit ausländischen Regelungen nicht zu scheuen brauche. Deutliche Worte zu dieser Behauptung fand Dr. Hansueli Huber, Geschäftsführer STS. Die seit 1981 geltende Gesetzgebung lasse eine ganze Reihe von Tierquälereien zu. Mit dem „Recht des Stärkeren“ habe die Tierausnutzerlobby bislang ethisch und wissenschaftlich begründete Verbesserungen im Tierschutz verhindert. Dadurch habe die Schweiz ihre führende Rolle im Tierschutz eingebüsst.
Der Schweizer Tierschutz STS kann sich auch mit dem gegenwärtig vorliegenden Entwurf der Gesetzesrevision nicht zufrieden geben. Die Erwartungen konzentrieren sich nun auf den Nationalrat, der das Tierschutzgesetz entweder in der Frühjahrs- oder Sommersession beraten wird.

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STS Medienmitteilung

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