© Jonas John, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
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Schweizer Stromverbrauch 2015 gestiegen

  • Amanda Buol
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In der Schweiz ist der Stromverbrauch im Jahr 2015 um 1.4 Prozent gestiegen. Dagegen ist die Elektrizitätsproduktion um 5.3 Prozent gesunken.

58.2 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom verbrauchte die Schweiz im 2015. Das seien 1.4 Prozent mehr als im Vorjahr, schreibt das Bundesamt für Energie (BFE). Einflussgrössen Wie die Wirtschaft, die Bevölkerung sowie die Witterung haben dabei einen Einfluss auf den Verbrauch. So nimmt das BFE an, dass der Zuwachs der Bevölkerung, sowie der Anstieg des Bruttoinlandprodukts zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Ausserdem nahmen die Heizgradtage gegenüber 2014 um 10.5 Prozent zu. In der Schweiz wird 10 Prozent des Stroms für das Heizen verwendet.

Die Elektrizitätsproduktion des schweizerischen Kraftwerkparks ist dagegen um 5.3 Prozent auf 66.0 Mrd. kWh gesunken. Vor allem im zweiten Halbjahr lag die Erzeugung deutlich unter den Vorjahreswerten. Die Produktion der Wasserkraftanlagen stieg um 0.5 Prozent, die Kernkraftwerke produziertem 16.2 Prozent weniger, aufgrund der Stillstände von Beznau I + II und Leibstadt.

Am gesamten Elektrizitätsaufkommen waren die Wasserkraftwerke zu 59,9%, die Kernkraftwerke zu 33,5% sowie die konventionell-thermischen und erneuerbaren Anlagen zu 6,6% beteiligt.

Um den Stromverbrauch zu senken, müssen die stromfressenden Elektro-Speicherheizungen, die im kühleren Winter liefen, endlich abgeschafft werden und durch effizientere Heizungstypen und Wärmepumpen ersetzt werden, schreibt WWF Schweiz. Er fordert daher alle Kantone auf, das Elektroheizung-Verbot ins Gesetz zu schreiben.

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