Schweizer KKW gegen Sabotage gefeit

  • Nora Kieselbach
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Wie das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI mitteilt, erfüllt die Schweiz alle von der Europäischen Arbeitsgruppe „Nukleare Sicherheit“ vorgeschlagenen Empfehlungen. Der Schlussbericht der Ad Hoc Group on Nuclear Security (AHGNS) der EU umfasst 32 Good Practices zu den Themen nationale Rechtsgrundlagen und Regelwerk, nationale Sicherheitsstruktur, Gefährdungsannahmen, nukleare Sicherungskultur sowie Notfallplanung und Notfallvorsorge.

In den Schlussfolgerungen wird unter anderem festgehalten, dass die Überprüfung des Sabotageschutzes durch ein Expertenteam der Internationalen Atomenergieagentur IAEA von grosser Bedeutung seien. Die Schweiz hatte die Kernanlagen schon Ende 2005 durch eine Mission des International Physical Protection Advisory Service IPPAS überprüfen lassen. Diese kam zum Schluss, dass die Aufsichtsbehörde ihre Aufgabe verantwortungsbewusst wahrnimmt und die Umsetzung des Sabotageschutzes in den Kernanlagen der Gefährdung entsprechend erfolgt.

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Bild: Ch-info.ch (Wikimedia Commons)

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