Schweizer AKW geben radioaktives Tritium ab

  • Redaktion Naturschutz
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akw_nacht Schweizer Atomanlagen geben laut einem Bericht der „Wochenzeitung“ beträchtliche Mengen Tritium ab, das Wasser radioaktiv macht. Dieses Tritium könnte laut einem Atomexperten der Grund sein, weshalb Kinder, die in der Nähe von Atomanlagen leben, häufiger an Leukämie erkranken als andere Kinder. Die Strahlenschutzkommission fordere nun Abklärungen, schreibt die WoZ.
Die deutsche Kinderkrebsstudie Kikk hat vor zwei Jahren eindeutig belegt, dass Kinder, die in der Nähe von Atomkraftwerken aufwachsen, ein doppelt so hohes Risiko haben, an Leukämie zu erkranken. Eine ähnliche Untersuchung, die sogenannte Canupis-Studie, läuft zurzeit in der Schweiz. Sie ist allerdings höchst umstritten, da die Schweiz zu klein ist, um wissenschaftlich relevante Daten zu liefern – die AKW-Seite dürfte die Studie allerdings dazu benützen, zu behaupten, die Meiler seien ungefährlich.

Artikel WoZ

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