© Blue Dolphin Marine Tours [CC-BY-SA-3.0], via flickr
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Schweiz übernimmt die Leitung der internationalen Walfangkommission

  • Roman Vonwil
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Bruno Mainini vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) wurde für die kommenden zwei Jahre zum Präsidenten der internationalen Walfangkommission (IWC) ernannt. Damit wird die Vermittlerrolle der Schweiz in dieser Kommission weiter gestärkt.

Bruno Mainini ist Biologe im Fachbereich Artenschutz der Abteilung Internationales des BLV und repräsentiert seit 2005 die Schweiz bei der internationalen Walfangkommission IWC. Im Laufe der nächsten zwei Jahre wird er als Präsident die Umsetzung der IWC-Beschlüsse leiten und unter anderem auch die Vorbereitung und die Leitung der nächsten IWC-Konferenz in zwei Jahren übernehmen.

Die 88 Mitgliedsländer debattierten an der 65. Konferenz der IWC im slowenischen Portoroz über die Erhaltung und Erholung der vom Aussterben bedrohten Walbestände. Unter anderem wurde die Walfangquote für die Bevölkerung Grönlands für die nächsten vier Jahre festgesetzt. Da das Wissenschaftskomitee aufzeigen konnte, dass die bewilligten Fangquoten die betroffenen Walbestände nicht gefährden, hat die Schweiz den Antrag Grönlands unterstützt.

Der Antrag zur Schaffung eines Wal-Schongebiets im südlichen Atlantik wurde abgelehnt. Ein solches Schongebiet wurde bereits an vergangenen Konferenzen gefordert, die Anträge erreichten jedoch nie die benötigte 3/4-Mehrheit der Stimmen der Mitgliedsstaaten der IWC.

 

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