Schwarzer Tag für Schweizerische Klimapolitik

  • Redaktion Naturschutz
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Die Umweltkommission des Nationalrates (UREK) hat gestern das bundesrätliche Konzept zur Umsetzung des CO2-Gesetzes zurückgewiesen. Dieses sah neben dem Klimarappen auf Treibstoffe eine CO2-Abgabe auf Heizöl vor. Die UREK findet aber, Klimaschutz solle nicht von den Verursachern, sondern durch neue Subventionen und Steuern bezahlt werden.
Der WWF fordert nun, dass der Bundesrat auf seinen Entscheid vom März 2005 zurückkommt und auch den Klimarappen, die private Steuer auf Treibstoffen, neu beurteilt.

Der Klimawandel stellt laut WWF ein globales Problem dar. Die Schweiz jedoch sei besonders betroffen. Um so wichtiger sei es für sie, die internationalen Verpflichtungen im Rahmen des Kyoto-Protokolls erfüllen zu können. Dies ist mit dem Entscheid nun allerdings in Frage gestellt.

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