Sonnenstrahlen

Schüler sparen 6,200 Tonnen CO2

  • Stefanie Pfefferli
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Eine Schulklasse aus Affoltern am Albis hat im Rahmen des Projektes Klimapioniere Autofahrer motiviert, aufs Auto zu verzichten. 21’779,765 Kilometer wurden so über fünf Monate nicht gefahren. Das entspricht einer Einsparung von 6,209 Tonnen CO2. Klimapioniere ist eine Initiative von Swisscom, Solar Impulse und der Klimaschutzorganisation myclimate.

Im Rahmen der Initiative Klimapioniere haben zahlreiche Schweizer Schulklassen Aktionen realisiert und einen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Die Primarlehrerin Regula Klingler hat etwa mit ihrer 4. Klasse der Primarschule in Affoltern am Albis im Fach „Mensch und Umwelt“ erfolgreich das Klimaschutzprojekt „Kilometer sparen“ umgesetzt. Nach einer Impulslektion der Klimaschutzorganisation myclimate sammelten die Affoltemer Viertklässler Ideen für ein Projekt. „Ich war beeindruckt, wie viele Ideen zusammenkamen und wie engagiert sich alle beteiligten“, erinnert sich R. Klingler. Letztendlich einigten sich die Schüler, Kilometer zu sparen.

Am Schulbesuchstag in allen vier Schulhäusern von Affoltern am Albis starteten die Primarschüler ihre Überzeugungsarbeit: In Dreiergruppen versuchten sie, die Besucher für ihre Idee zu begeistern. Die Schüler sammelten an diesem Tag Adressen von Interessierten und teilten ihnen Listen aus, auf denen sie gesparte Kilometer eintragen sollten. „Aber nur wirklich gesparte Kilometer“,  präzisiert ein Mädchen. Konkret: Jedesmal, wenn jemand bewusst auf das Auto verzichtete und stattdessen den Öffentlichen Verkehr wählte, das Fahrrad oder zu Fuss ging, dann durfte er diese gesparten Autokilometer in seiner Tabelle notieren. Die Idee kam an und die Einwohner von Affoltern am Albis und Umgebung sammelten fleissig Kilometer. Nach Ablauf der Frist gingen die Schüler bei jedem Interessierten persönlich vorbei und sammelten die ausgefüllten Zettel ein. Viele hatten mitgemacht und darauf sind die Kinder besonders stolz: „Wir haben Erwachsene dazu gebracht, Kilometer zu sammeln“, bringt es ein Junge auf den Punkt.

Weitere Informationen

Foto: Jerry Sergaves (Wikimedia Commons)

1 Kommentar

  • Emil Heinrich

    Ein gutes Beispiel, das zeigt, wie Social Media wichtiger wird und dass es wirkt, wenn Mitmachen freiwillig ist und das Image in der Gruppe dadurch steigt.

    Gratuliere

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