Schadstoffe bedrohen den Schweizer Wald weiterhin

  • Redaktion Naturschutz
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Schadstoffe aus der Luft beeinträchtigen die Gesundheit des Schweizer Waldes. Das zeigt eine langjährige Untersuchung in sieben Kantonen. Vor einer zusätzlichen Bedrohung warnt der WWF: Demnächst kommen Gesetzesänderungen in die Vernehmlassung, die eine Abkehr vom naturnahen Waldbau vorsehen.
Dem Wald geht es nach wie vor schlecht. Das bestätigen die neuesten Untersuchungen des Instituts für angewandte Pflanzenbiologie (IAP). Bund und Kantone sind gefordert. Um die Gesundheit unserer Wälder sicherzustellen, müssen einerseits die Ziele der Luftreinhaltung erreicht werden. Andererseits hängt die Stabilität der Wälder auch von einer rücksichtsvollen Nutzung ab. In diesem Zusammenhang besonders bedenklich sind gemäss WWF Bestrebungen der Wald- und Holzwirtschaft sowie der eidgenössischen Forstdirektion, die Waldbewirtschaftung zu intensivieren und ökologische Anliegen zurückzudrängen.
Änderungen des Waldgesetzes, die in diese Richtung zielen, gehen demnächst in die Vernehmlassung. Der WWF verlangt, dass die Prinzipien des naturnahen Waldbaus im Waldgesetz gestärkt und in den Wäldern kontinuierlich umgesetzt werden.

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WWF Medienmitteilung

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