Orangutan, Menschenaffe

Rote Liste wird immer länger

  • Nora Kieselbach
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Wie die Weltnaturschutzunion IUCN (International Union for Conservation of Nature) gestern in Rio de Janeiro im Rahmen des UN-Nachhaltigkeitsgipfels Rio +20 mitteilte, werde trotz aller Schutzbemühungen die Anzahl der bedrohten Tier- und Pflanzenarten immer grösser: von den knapp 64’000 weltweit untersuchten Arten sind fast 20’000 vom Aussterben bedroht. Dies berichtet tagesanzeiger.ch in seiner gestrigen Online-Ausgabe.

„Nachhaltigkeit ist eine Frage von Leben und Tod für die Menschen auf unserem Planeten“, sagte IUCN-Chefin Julia Marton-Lefèvre. Nach jüngster Zählung sind 41 Prozent der Amphibien bedroht sowie 33 Prozent der Riffe bildenden Korallen, 25 Prozent der Säugetiere, 13 Prozent der Vögel und eine von fünf Pflanzenarten – und damit auch die Existenzgrundlagen von Millionen von Menschen.

Die IUCN in Genf ist das weltweit grösste Netzwerk staatlicher und nichtstaatlicher Umweltorganisationen. Zu den über 1000 Mitgliedern zählen aus der Schweiz unter anderem die Akademie der Naturwissenschaften, das Bundesamt für Umwelt und WWF Schweiz.

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IUCN

Bild: Kabir Bakie (Wikimedia Commons)

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