© I, Dschwen [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
© I, Dschwen [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Richtpreise für Biofuttergetreide steigen weiter an

  • Nicole Wabersky
  • -

Trotz Verdoppelung der Biofuttergetreidemengen seit 2010, bleibt die Nachfrage nach Schweizer Biofuttergetreide ungebrochen hoch. Mit einer Erhöhung der Richtpreise für alle Biofuttergetreide trägt die Branche dem hohen Bedarf Rechnung.

Getreideproduzenten, Mischfutterhersteller und Tierhalter haben sich im Rahmen der diesjährigen Richtpreisrunde von Bio Suisse auf eine Erhöhung der Richtpreise um je zwei Franken je 100 kg für Gerste, Futterweizen, Hafer, Triticale, Körnermais, Eiweisserbsen und Ackerbohnen geeinigt. Die Übernahmebedingungen 2014 entsprechen den Bestimmungen des Branchenverbandes swiss granum.

Mit der Erhöhung des Richtpreises bekennt sich die Biofutterbranche klar zum inländischen Anbau und leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Förderung des Schweizer Bioackerbaus. Das kommt insbesondere auch Umstellbetrieben zugute, da auch für Futtergetreide mit der Umstell-Knospe der volle Preis gilt.

Zwar ist durch die Erhöhung der Getreidepreise auch eine Verteuerung der Mischfutter absehbar. Allerdings kam die Richtpreisrunde zum Schluss, dass auch Biotierhalter auf die Förderung des Bioackerbaus angewiesen sind. Mit einer Steigerung der Inlandmengen kann die hohe Glaubwürdigkeit der tierischen Bioprodukte gewährleistet und langfristig weiter erhöht werden. Zudem hat ein Teil der Tierhalter die Möglichkeit, vermehrt selbst auf Bioackerbau zu setzen.

Beitrag kommentieren