Revision des Raumplanungsgesetzes wird kritisiert

  • Redaktion Naturschutz
  • -

Das Bundesamt für Raumentwicklung muss die Revision des Raumplanungsgesetzes wohl neu aufgleisen. In der Vernehmlassung hat das Projekt Schiffbruch erlitten. Der Gesetzestext sei überbordend und unumsetzbar, lautet die Kritik.

Kantone, Umweltorganisationen und Wirtschaftskreise verlangen statt einer totalen eine punktuelle Revision, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. Auch die Schweizerische Vereinigung für Landesplanung und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete sprechen sich gegen das neue „Bundesgesetz über die Raumentwicklung“ aus. Kantone und Gemeinden seien „vergessen“ worden.
Umweltorganisationen und SP begrüssen es, dass die Revision die Zersiedelung stoppen und die Bauzonen neu definieren will.
Auch der Schweizerische Bauernverband (SBV) will keine Totalrevision. Im Zentrum solle der Schutz des Kulturlands stehen, dafür brauche es auch in Zukunft eine Landwirtschaftszone, schreibt der SBV in einer Mitteilung. Weiter soll der Handlungsspielraum für die Landwirtschaft weiter verbessert und nicht durch neue Auflagen eingeschränkt werden.

Links zum Beitrag
www.landwirtschaft.ch

Beitrag kommentieren