© Richard Bartz, Munich aka Makro Freak (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-2.5], via Wikimedia Commons
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Rekurs gegen Sanierungsbeschlüsse von Kloten und Nürensdorf

  • Nicole Wabersky
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ZVS/Birdlife Zürich, Pro Natura Zürich und WWF Zürich sehen sich gezwungen, einen Rekurs gegen die Sanierungsbeschlüsse von Kloten und Nürensdorf einzureichen.

Die beiden Gemeinden verfolgen grundsätzlich eine gute Strategie. Was dabei wirklich fehlt, ist die Koordination mit den bevorstehenden Verkehrsmassnahmen, die vom Kanton beschlossen werden.

Das Eigental umfasst Biotope von nationaler Bedeutung, weshalb die Schutzorganisationen die Lage erst wieder neu beurteilen, wenn die Gemeinden einen ausreichenden Schutz der Amphibien und des gesamten Lebensraums Eigental sicher stellen und ihre Beschlüsse koordiniert mit dem Kanton erlassen.

Die Schutzorganisationen sind bereit, die Beschlüsse des Stadtrats Kloten und des Gemeinderats Nürensdorf wieder zu erwägen, wenn diese den ausreichenden Schutz der Amphibien und des gesamten Lebensraums Eigental besser sicher stellen.

Es braucht dazu Angaben zur minimalen Dauer der beabsichtigten Strassensperrungen. Zudem müssen die Beschlüsse mit den Verkehrsanordnungen der Kantonspolizei koordiniert werden, weil weder das Verfügen von Strassensperrungen noch die Verkehrsbeschränkungen (Lastwagenverbot, Tempo 60) vollständig in die Kompetenz der Gemeinden fallen.

Der vorliegende Beschluss lässt somit Tür und Tor offen, dass der Schutz der national bedeutenden Lebensräume für Amphibien und unzählige andere Tiere im weiteren Verfahren auf der Strecke bleibt.

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