Bild: Cornelius Hansen (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons
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Reduktion von Schweizer Treibhausgasen wird fortgesetzt

  • Nicole Wabersky
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Der Bundesrat will, dass die Schweiz ihre Anstrengungen zur Reduktion von Treibhausgasen im Rahmen des Kyoto-Protokolls fortsetzt. Bis 2020 soll die Schweiz ihre Emissionen gegenüber 1990 um 20 Prozent senken. Dieses Ziel steht in Einklang mit dem revidierten CO2-Gesetz. An seiner Sitzung am 16. April 2014 hat der Bundesrat eine entsprechende Botschaft zur Ratifizierung der Verpflichtung der Schweiz im Zeitraum 2013-2020 an das Parlament verabschiedet.

Die Schweiz hat das Kyoto-Protokoll 2003 ratifiziert. Sie hat das für die erste Verpflichtungsperiode (2008-2012) festgelegte Reduktionsziel für die Emission von Treibhausgasen erreicht, wie das Bundesamt für Umwelt am 10. April 2014 mitgeteilt hat.

An der Klimakonferenz in Doha (2012) kündigten die Schweiz, die EU-Staaten, Norwegen, Australien, Island, Liechtenstein, Monaco, Weissrussland, Kasachstan und die Ukraine verbindliche Reduktionsziele für die zweite Verpflichtungsperiode unter dem Kyoto-Protokoll (2013-2020) an.

Die Einhaltung der Verpflichtung wird vor allem durch die Umsetzung des revidierten CO2-Gesetzes sichergestellt, welches das Parlament Ende 2011 verabschiedet hat. Das festgelegte Ziel soll ausschliesslich durch inländische Massnahmen erreicht werden.

Medienmitteilung BAFU

 

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