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Recycling – aus Alt mach Neu

  • Nicole Wabersky
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Die Umwelt zu schonen fängt schon bei kleinen Dingen an. Sei dies nur Geräte nicht einfach wegzuwerfen, sondern diese zu reparieren oder Gegenstände weiter zu verarbeiten. Hat man hierzu nicht gerade eine voll ausgestattete Werkstatt im Keller oder einfach nicht die Fingerfertigkeit oder das Fachwissen dazu, dann sollte man einem neuen sehr interessanten Trend nachgehen, welcher im Beobachter-Artikel vom 21. Februar 2014 vorgestellt wurde. So genannte Repair-Cafés, entstanden in Holland und nun auch in der Schweiz zu finden, sind Treffpunkte oder kleine private Werkstätten in denen man sich gegenseitig austauscht, Geräte repariert oder alltägliche Dinge weiterverwertet werden.

Das Angebot, wie im Artikel berichtet, reicht von der Computerwerkstatt Revamp-it in Zürich, wo Computer und Co. repariert oder Teile ausgetauscht werden, über den Handydoktor, welcher schon so manches gesplittertes Display ausgetauscht oder alte Handys wieder flott gemacht hat, bis hin zur Werkstatt Offcut in Basel, wo kreative Köpfe alte Rohmaterialien, wie Knöpfe, Stoffe und Werkmaterialien weiter verwenden können und dem Flick+Werk in Zuchwil, wo man selber, unter fachkundiger Anleitung, an seinem kaputten Gerät herum schrauben und dieses reparieren kann.

Diese Treffpunkte sind eine gute Gelegenheit, in welcher man die Haltbarkeit und Lebzeit seiner Geräte oder anderer Materialien verlängern kann. Nicht nur, dass man aus alten Dingen wieder etwas Neues entstehen lassen kann oder das geliebte Gerät wieder auferstehen lässt, sondern man produziert weniger Abfall und schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch vielmehr die Umwelt.

Artikel BeobachterNatur

Bild: Nagesh Kamath [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

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