Protest gegen Papiermühle auf Borneo hat sich gelohnt!

  • Redaktion Naturschutz
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Die Weltbank-Tochter MIGA steigt aus der geplanten Finanzierung einer Papierfabrik auf Borneo aus, die Regenwälder und Waldbewohner bedroht. Zuvor hatte es einen internationalen Proteststurm von Umweltorganisationen gegeben – auch naturschutznetz.ch hatte auf die Petition hingewiesen. Tausende Protest-mails gingen direkt an die Weltbank.
Die MIGA hat es sich offiziell zur Aufgabe gemacht, die wirtschaftliche Entwicklung der Mitgliedsländer und den Kampf gegen die Armut zu fördern. Mit finanziellen Garantien wollte die Weltbank-Tochter MIGA die 1,2 Milliarden US-Dollar teure Zellstoff-Fabrik auf Borneo absichern. Umweltorganisationen hatten kritisiert, die Papierfabrik bekämpfe die Armen – nicht die Armut.
Der MIGA-Ausstieg ist inzwischen von einem hochrangigen Mitarbeiter bestätigt worden. Indirekt hat die MIGA eingeräumt, dass die internationalen Proteste und die Argumente der Umweltgruppen zum Ausstieg geführt haben.

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regenwald.org

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