von Konkord (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons
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Plastikfolien gegen das Schmelzen des Gurschengletschers

  • Redaktion Naturschutz
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Auf dem Gurschengletscher bei Andermatt haben die Sportbahnen in einem erstmaligen Versuch begonnen, 3000 m2 Kunststofffolien auszulegen. Die Folien sollen den Gletscher vor dem Abschmelzen schützen. Acht Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen stiegen in der Nacht auf den Gemsstock und überraschten die Medienvertreter dort mit ihrer Anwesenheit. Greenpeace: „Solange das Übel nicht an der Wurzel angepackt wird, muss dem Klimawandel mit immer absurderen Formen der Symptombekämpfung begegnet werden. (…) Auch die Schweizer Tourismusindustrie als eine der Hauptbetroffenen des Klimawandels steht in der Pflicht: Auch sie muss ihren Beitrag leisten, den CO2-Austoss zu reduzieren und beispielsweise alternative Verkehrskonzepte anbieten.“
Auch der WWF ist der Ansicht, mit dem Zudecken von Gletschern werde das Problem des Klimawandels leider nicht gelöst. Das Andermatter Beispiel zeige auch auf, wie teuer es werden könne, die Symptome des Klimawandels bekämpfen zu müssen. Aus umweltschützerischer, aber auch aus wirtschaftlicher Sicht hälfen am Ende einzig und allein griffige Klimaschutzmassnahmen.
Pro Natura findet den Versuch absurd und ruft die Bergbahnbetreiber dazu auf, Klimaschutz statt Verpackungskunst zu betreiben.

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WWF
Greenpeace
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