SFV

Petition gegen Kleinwasserkraftwerke

  • Dominique Haiden
  • 4

SFVDer Schweizerische Fischerei-Verband SFV hat bei der Bundeskanzlei in Bern die Petition „Rettet unsere Fliessgewässer“ mit 12’750 Unterschriften deponiert.

Nach Angaben des Bundesamtes für Umwelt BAFU werden heute bereits 90 Prozent der für die Energiegewinnung in Frage kommenden schweizerischen Fliessgewässer genutzt. Mit der Aussicht auf die neu eingeführte „kostendeckende Einspeisevergütung KEV“, welche wie eine Subvention wirkt, werden gegenwärtig Wasserkraftwerkprojekte geplant, die sonst nicht rentabel wären und nicht realisiert würden.

Der SFV fordert, dass kleine Wasserkraftwerke mit einer Leistung unter 300 kW nicht mehr gefördert werden. Ausserdem sollen bisher unberührte Bäche und ökologisch sinnvolle Gebiete nicht der Stromproduktion geopfert werden. Die Folgen seien zerhackte Fische, halb ausgetrocknete Bäche und zerstörte Lebensräume.

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Schweizerer Fischerei-Verband SFV

4 Kommentare

  • Werner

    Ich kann nur sagen, dass ich die Zeilen von „Schadstofffrei“ zu 100% unterstüze ( BRAVO !!! ) und somit sollte meine Ansicht in dieser Sache vollkommen klar sein !!

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  • Schadstofffrei

    Alle die gegen Sonnen-, Wind- und Wasserkraft sind gehört der Autoschlüssel abgenommen und der Strom abgestellt.

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  • Schadstofffrei

    Macht nur so weiter, dann könnt ihr schön mit Plutonium angereicherte Fische fangen und essen. Den Fischen ist es egal ob sie am Hacken ihren letzten Luftzug erleben oder durch Schadstoffe eingehen.

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  • P.V.

    Das würde dann wohl auch Wasserwirbelkraftwerke betreffen. Super Idee. Danke SFV.
    Dann doch lieber AKWs…
    hmm moment, warum werden die nochmal direkt an den Flüssen gebaut? (Stichworte: Fluss Sommer Atomkraftwerk) die heizen den Fischen dann erst richtig ein.

    Und der Atommüll? Richtig der wird ja entsorgt (Stichworte: Somalia Atommüll oder Endlager Grundwasser)

    Hauptsache die eigenen geschäftlichen Interessen bleiben bewahrt. Nochmals danke SFV.

    So über den Daumen gepeilt bringt die Aktion bestenfalls publicity für den Fischereiverband, in Sachen Naturschutz ist das noch kein Gewinn.

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