Pestizide in Trauben und Äpfeln

  • Redaktion Naturschutz
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Sie heissen „Tetraconazol“, „Lufenuron“ oder „Indoxacarb“ und zurzeit begegnet man ihnen am Obststand. Es sind giftige Pestizide, die in hoher Konzentration in Weintrauben vorhanden sein können. Ende August hat Greenpeace in Deutschland aus dem Angebot der sieben grössten deutschen Supermarktketten Tafeltrauben gekauft und ein Speziallabor gebeten, nach Pestizidrückständen zu suchen. Die Fahndung verlief erschreckend erfolgreich.
Auch der K-Tipp begab sich auf die Suche nach Pestiziden, und zwar in Äpfeln. In ganzen 11 von 15 Proben von Äpfeln, die in der Schweiz verkauft werden, wurde er fündig. Nicht weniger als 19 verschiedene Pestizide fand das Labor ingesamt, eines davon war sogar illegal. Trotz allem: alle Befunde liegen unter den Toleranzwerten, stellen also für die Gesundheit kein Risiko dar. Doch wer garantiert Äpfel ohne Pestizidrückstände kaufen will, greift zu Bio-Äpfeln: In diesen Proben wurden keine Pestizide gefunden.

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