© Till Westermayer, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
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Pestizid-Cocktail bei Schweizer Erdbeeren

  • Amanda Buol
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Erdbeeren sind bei Schweizern beliebt. Nun liess die Umweltorganisation Greenpeace die Schweizer Erdbeeren testen. Dabei wurde bei den meisten konventionell angebauten Beeren Rückstände von Pflanzenschutzmittel festgestellt.

Jetzt ist Erdbeer-Saison und die roten Früchtchen können in jedem Laden gekauft werden. Sie wird auch fleissig gegessen, denn bei den Schweizern steht die Frucht hoch im Kurs.

Bei verschiednen Grossverteilern hat nun die Umweltorganisation Greenpeace Schweizer Erdbeeren gekauft und testen lassen. Dabei wurden bei den meisten konventionell angebauten Erdbeeren Rückstände von mindestens vier Pestiziden gefunden, schreibt Greenpeace in ihrem Report. Biologisch Produzierte Erdbeeren und eine einzige Probe aus konventioneller Produktion waren pestizidfrei. Auch in Boden- und Pflanzenanalysen der Erdbeerfelder wurden zwanzig unterschiedliche Pestizide gefunden, die zum Teil krebserregend sind.

Die gültigen Höchstwerte wurden zwar überall eingehalten, jedoch werde in den staatlichen Bewertungen von Risiken durch Pestizide jeder Stoff einzeln betrachtet und wiederspiegle die Realität nicht, betont Greenpeace. Die Menschen seien einer Vielzahl von Chemikalien ausgesetzt, die sie durch die tägliche Nahrung aufnehmen und akkumulieren.

Hier geht es zum Report »

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