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Patient Biodiversität

  • Daniela Cervenka
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Wie Naturschutz.ch bereits berichtete, überprüft das Biodiversitäts-Monitoring Schweiz (BDM) den Zustand der biologischen Artenvielfalt in der Schweiz. Das Ziel den Biodiversitätsverlust zu stoppen wurde leider noch nicht erreicht. Besonders die Alpengebiete stehen unter Druck. Die Biodiversität im Wald hingegen konnte gesteigert werden.

Die Datenerhebung erfolgt jährlich und die Daten werden mit verschiedenen Indikatoren zusammengefasst. Ein Indikator „Artenvielfalt in Landschaften“ zeigt auf wie sich die Artengemeinschaften Gefässpflanzen, Brutvögel und Tagfalter in den verschiedenen Landschaften der Schweiz verändern. Die aktuellen Daten weisen zwischen 2003 und 2012 eine Zunahme der Gefässpflanzen in der ganzen Schweiz auf. Die Artenvielfalt der Brutvögel blieb in der Schweiz konstant, mit einer Ausnahme: Im Mitteland ist eine Abnahme der Arten zu verzeichnen.

Für eine abschliessende Bewertung der Biodiversitätsentwicklung ist nicht nur die Artenanzahl von Bedeutung, sondern es fliessen alle definierten Indikatoren in die Bewertung mit ein. So zum Beispiel auch die Vielfältigkeit der Artenzusammensetzung. Der Indikator „Vielfalt von Artengemeinschaften“ zeigt auf, dass die Vegetation in der Schweiz immer ähnlicher wird. Dafür werden die Vogel-Artengemeinschaften vielfältiger.

Die Datenerhebung im Feld dient, neben der Quantifizierung der Biodiversität, auch dazu konkrete Ziele für die Naturschutzpolitik zu definieren und aufzuzeigen, ob die ausgeführten Massnahmen zur Steigerung der Biodiversität auch greifen.

Biodiversitäts-Monitoring Schweiz (BDM)

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