Papierbeschaffung: Schlechte Noten für Banken und Versicherungen

  • Redaktion Naturschutz
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Schweizer Banken, Versicherungen und Telecom-Unternehmen verbrauchen pro Jahr 60'000 Tonnen grafische Papiere – eine grosse Belastung für die Umwelt. In einer Studie haben der WWF und FSC Schweiz 56 Dienstleister bezüglich ökologischer Kriterien verglichen.
Das Fazit: Nur gerade drei Banken weisen eine vorbildliche Papierbeschaffung vor: die Alternative Bank Schweiz, die Coop Bank und die Basler Kantonalbank. Neun weitere Banken haben auch schon beachtliche Verbesserungen erreicht. „Kritischer sieht es bei den Versicherungen aus,“ so der WWF. „Kein einziges Unternehmen reduziert die Umweltbelastung soweit, dass wir es als vorbildlich bezeichnen konnten.“ Dasselbe gilt für die Telecom-Branche. Gesamthaft stuft der WWF über 60 Prozent der untersuchten Unternehmen bezüglich ökologischer Papierbeschaffung als gleichgültig ein. (sb)

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