Da, wo heute Ölpalmen-Monokulturen stehen, war früher ein artenreicher Regenwald. | © Lian Pin Koh [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
Da, wo heute Ölpalmen-Monokulturen stehen, war früher ein artenreicher Regenwald. | © Lian Pin Koh [CC-BY-SA-2.0], via Flickr

Palmöl muss ab 2016 in Schweiz deklariert werden

  • Amanda Buol
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Ab dem Jahreswechsel müssen in der Schweiz Lebensmittel, die Palmöl enthalten, klar deklariert werden. Den Kunden wird so der bewusste Einkauf vereinfacht.

Die Kennzeichnungspflicht von Palmöl in Produkten ist in der EU bereits im Jahr 2014 in Kraft getreten. In der Schweiz ist es ab Anfang 2016 auch obligatorisch Palmöl als solches zu deklarieren. Zuvor konnte es als „Pflanzliches Öl“ bezeichnet werden. Das führte zu Unklarheiten, da auch beispielsweise Sonnenblumen- oder Rapsöl zu den pflanzlichen Fette und Öle zählen.

Palmöl ist sehr umstritten, da für die Produktion Hektaren von Regenwald zerstört werden. Zu den Hauptlieferanten gehören Indonesien und Malaysia. In der Industrie werden bei bis zu 70% der Lebensmittel Palmöl verwendet, da es mit Abstand das billigste Produkt ist.

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