Ökologische Verbesserungen am Linthprojekt gefordert

  • Redaktion Naturschutz
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Zwölf Organisationen, welche im Linthgebiet die Interessen des Natur- und Heimatschutzes, der Jagd und der Fischerei vertreten, fordern in einem Memorandum ökologische Verbesserungen am Jahrhundertvorhaben „Hochwasserschutz Linth 2000“. Hintergrund ihrer Forderungen sind die an der unteren Grenze des gesetzlichen Geforderten angesiedelten ökologischen Qualitäten des Vorprojekts der Linthkommission, des Führungsorgans des von den Kantonen St. Gallen, Schwyz, Glarus und Zürich getragenen Trägerkonkordats. Mit ihrem Memorandum wollen die Organisationen vermeiden, ihre Forderungen im Nachhinein mit Verbandsbeschwerden durchsetzen zu müssen. Hochwasserschutz und Ökologie seien nicht voneinander zu trennen. So sähen es auch die nationalen Gesetzgeber. Ein zeitgemässer Hochwasserschutz stärke den Natur- und Freizeitwert des Linthwerks und sichere auch der Landwirtschaft längerfristig eine Existenz.

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