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Obstsorte 2014 ist die Apfelsorte Alant

  • Nicole Wabersky
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Mit der Kür der Apfelsorte Alant zur Schweizer Obstsorte des Jahres 2014 wird durch die Vereinigung zur Förderung alter Obstbäume (FRUCTUS) ein Zeichen gesetzt. Alte und robuste Obstsorten sollen somit nicht in Vergessenheit geraten und wieder vermehrt kultiviert werden.

Ursprünglich aus dem Kanton Bern, befand sich der rund 100-jährige Ursprungsbaum laut FRUCTUS auf dem Anwesen der Familie Nyffeler in Gondiswil. Besonders eignet sich der Alant seit jeher als Tafel- oder Mostapfel.

Der Alant ist nicht nur eine Rarität unter den Apfelsorten, sondern auch resistenter gegen den Feuerbrand. Auch gegen die Pilzkrankheit Schorf zeigt er keine grösseren Reaktionen. Einzig auf den Mehltau ist diese Apfelsorte laut FRUCTUS anfälliger.

Alte Obst- und Gemüsesorten sind heutzutage Raritäten auf dem Markt. Immer mehr wird auf Saatgut und Pflanzen grosser Firmen gesetzt. Diese besitzen im ersten Jahr zwar gute Eigenschaften, verlieren diese aber meist in der Nachzucht. Mit der Vermehrung alter Pflanzensorten wie dem Apfel Alant werden natürlich robuste Pflanzen gefördert. Diese sind somit nicht mehr vom aussterben bedroht und deren positive Eigenschaften werden gefördert.

FRUCTUS

Bild: Apfel Alant am Baum, von FRUCTUS

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