Noch mehr Elektrosmog dank UMTS

  • Redaktion Naturschutz
  • -

Das laufende Jahr 2004 wird wohl als das Jahr in die Geschichte der Telekommunikation eingehen, in dem in der Schweiz wie in weiteren europäischen Ländern das „Universal Mobile Telecommunications System“ (UMTS) Einzug hielt. Einerseits warte viele gespannt auf die neuen Dienstleistungen. Andererseits werden die UMTS-Antennen überall in der Schweiz bekämpft. Denn mit der Ankunft der neuen Technologie verbreitet sich ein neuer Antennenwald in ganz Europa. Allein in der Schweiz sind seit rund einem Jahr bereits über tausend UMTS-Übertragungs-Anlagen von den drei Anbietern Swisscom, Sunrise und Orange installiert worden. In den kommenden Monaten werden noch weitere 2000 bis 3000 Antennen aufgestellt.
Der Widerstand gegen die neue Welle von Elektrosmog kostet die Bürger Tausende von Franken. Und dies meist ohne jeden Erfolg. Die Rekurse der Bürger, die mit Gutachten und juristischen Prozedur-Kosten zehntausende von Franken kosten können, vermögen den Bau der Antennen meist nur um einige Monate aufzuschieben.

Links zum Beitrag
swissinfo
Aga - Trigon Film

Beitrag kommentieren