Noch immer zu viel Phosphor im Greifensee – neue Belüftung geplant

  • Redaktion Naturschutz
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Der Phosphorgehalt im Greifensee ist noch immer zu hoch. Mit einer neuen Belüftungsanlage will der Kanton Zürich die Lebensbedingungen für Fische künftig verbessern. Die Anlage soll durch Einpumpen von Luft in ungefähr zwölf Metern Tiefe die Schicht mit Sauerstoff- und Temperatur-Bedingungen, die für Fische günstig sind, vergrössern. Die Baudirektion des Kantons Zürich rechnet mit Investitionskosten von ungefähr 300’000 Franken und jährlichen Betriebskosten von rund 20’000 Franken. Durch diese Massnahmen sollen sich die tiefen Felchenbestände der vergangenen Jahre erholen. Noch immer gelangen pro Jahr 10 Tonnen Phosphor in den See, aus Kläranlagen, aus der Kanalisation und aus der Landwirtschaft. (sb)

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