Neues Gewässerschutzgesetz

  • Caroline Nienhuis
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FlussuferPer 1. Januar 2011 setzt der Bundsrat das geänderte Gewässerschutzgesetz in Kraft. Neu wird festgelegt, dass Fliessgewässer und Seen in der Schweiz naturnaher werden müssen.

Zurzeit sind im Mittelland etwa 40 Prozent der Fliessgewässer verbaut, im Siedlungsraum sogar über 80 Prozent. Die Änderungen im Gewässerschutzgesetz seien eine wichtige Voraussetzung, dass Fliessgewässer und Seeufer in der Schweiz naturnaher werden und als artenreiche Lebensräume einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten, schreibt das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in einer Medienmitteilung. Ausserdem werde ihr Nutzen für die Bevölkerung als Naherholungsgebiet und für den Tourismus gesteigert.

Das revidierte Gesetz ist ein indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative „Lebendiges Wasser“ und wurde vom Parlament im Dezember 2009 beschlossen. Daraufhin wurde die Volksinitiative zurückgezogen.

UVEK Medienmitteilung

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