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Neuer Schwung für Hornkuh-Initiative

  • Judith Schärer
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Nach eher schleppendem Start sind innerhalb eines Monats rund 13’000 Unterschriften für die Forderungen der IG Hornkuh zusammengekommen. Somit erhält die Initiative Aufwind und rückt ihrem Ziel näher. Um das Anliegen vors Volk zu bringen, sind die Initianten jedoch noch auf einige Unterschriften angewiesen.

Seit rund einem Jahr sammelt Armin Capaul von der IG Hornkuh zusammen mit seinen Anhängern Unterschriften für seine Initiative. Er ist zuversichtlich, dass die fehlenden 62’000 Unterschriften bis Weihnachten beisammen sind. „Die Unterschriftensammlung hat nun so richtig angezogen. Kommt die Initiative vors Volk, so hat sie gute Chancen, tatsächlich angenommen zu werden“, sagt Capaul.

Die Initiative will einen Passus in die Verfassung aufnehmen, der den Bund verpflichtet, Halter von Kühen und Ziegen finanziell zu unterstützen, solange die ausgewachsenen Tiere Hörner tragen. In der Schweiz werden den meisten Kälbern nach vorgängiger Schmerzausschaltung die Hornanlagen ausgebrannt. Laut der Nutztierschutzorganisation Kagfreiland sind heute 73 Prozent der Milchkühe hornlos. Die Bauern enthornen ihre Tiere, um die Verletzungsgefahr zu senken sowie aus wirtschaftlichen Überlegungen. Für Kritiker ist das Enthornen ein Eingriff in die Würde der Tiere. Die Hörner dienen den Tieren unter anderem dem Stoffwechsel, zur Körperpflege und als Kommunikationsmittel, wie die IG Hornkuh erklärt.

Möchten Sie das Anliegen ebenfalls unterstützen?

Hier finden Sie weitere Informationen zu der IG Hornkuh und zur Initiative >>

1 Kommentar

  • Gmuer Rose-Marie

    AUCH JCH MöCHTE KüHE MIT HöRNER !!!!

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