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Neuer Ratgeber für Lebensmittel-Labels

  • Monika Jung
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labelsDie Stiftung für Konsumentenschutz, der Schweizer Tierschutz STS und der WWF Schweiz haben ihren Ratgeber für Lebensmittel-Labels neu aufgelegt. Grund für die Überarbeitung waren diverse neue Labels auf dem Markt. Die Neubewertung zeigt: Alle beurteilten Labels bieten Vorteile gegenüber nicht gelabelten Produkten, aber nur die etablierten Biolabels – wie die Knospe oder Demeter – schaffen es, in allen Bereichen zu überzeugen. Weil sie sowohl für inländische als auch für importierte Produkte hohe Anforderungen stellen, schneiden sie mit «sehr empfehlenswert» ab.

Weniger gute Noten gibt es für das EU-Bio-Siegel, welches keine Regelungen betreffend Transport enthält und Kriterien wie Biodiversität, Wasserverbrauch oder Sozialstandards nicht oder nur teilweise abdeckt. Das reicht nur für die Bewertung «besser als kein Label». Ein «empfehlenswert» gibt es für die Bio-Labels «Natur Aktiv» von Aldi oder «Biotrend» von Lidl, weil deren in der Schweiz produzierte Bio-Ware mehr Umweltkriterien erfüllt als ihre importierten Produkte nach EU-Bioverordnung.

„Erfreulich ist, dass seit der Bewertung vor vier Jahren verschiedene Labels ihre Richtlinien weiterentwickelten“, sagt WWF Ernährungsexpertin Jennifer Zimmermann. So arbeiteten beispielsweise Delinat und IP-Suisse/Terrasuisse Massnahmen zur Förderung der Biodiversität aus.

Weitere Informationen (Ratgeber online)

Bild: RTK / WWF Schweiz

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