© White Knight [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
© White Knight [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Neuer Massnahmenplan um Neobiota-Bestände einzudämmen

  • Nicole Wabersky
  • -

Immer mehr Pflanzen und Tiere aus anderen Weltgegenden gelangen durch den Handel oder als blinde Passagiere im Frachtgut von Schiffen, Flugzeugen und Lastwagen in die Schweiz.

Einige von ihnen breiten sich mangels natürlicher Konkurrenten rasch aus. Die Folgen werden oft unterschätzt. So können die so genannten invasiven Neobiota die Gesundheit von Menschen und Haustieren beeinträchtigen, mit ihren Wurzeln erhebliche Schäden an Brücken und Strassen anrichten oder bedrohte einheimische Arten aus ihren angestammten Lebensräumen verdrängen.

Ohne Gegenmassnahmen, wie in der Mitteilung genannt, nehmen die Neobiota-Bestände kontinuierlich zu und die Kosten für die Eindämmung steigen. Ein entschlossenes, koordiniertes Vorgehen hilft hingegen Schäden zu vermeiden und langfristig Kosten zu reduzieren.

Der neue Massnahmenplan soll dieses Vorgehen regeln. Die zuständigen Stellen bei der kantonalen Baudirektion setzen die darin definierten 19 Massnahmenpakete auf den Handlungsebenen Prävention, Eindämmung, Grundlagenerarbeitung und Zusammenarbeit gemeinsam um.

Beteiligt sind insbesondere Fachleute für Biosicherheit, Naturschutz, Pflanzenschutz, Gewässerschutz, Strassen- und Wasserbau, Wald, Jagd und Fischereiverwaltung und Landwirtschaft sowie die Unterhaltsdienste von Gewässern und Verkehrswegen.

Beitrag kommentieren