Schottisches Hochlandrind

Neuer Bekämpfungsansatz gegen Neophyten

  • Redaktion Naturschutz
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Neophyten wie zum Beispiel die Goldrute verursachen in Naturschutzgebieten grosse Probleme da sie dank ihrer grossen Konkurrenzfähigkeit einheimische, seltene Pflanzen verdrängen. Bekämpfen lassen sie sich nur durch Mähen oder mühsames Ausreissen von Hand. Der Kanton Thurgau testet seit letztem Frühling einen neuen Ansatz um dem Problem Herr zu werden: Hochlandrinder sollen die eingeschleppten Pflanzen in Naturschutzgebieten fressen und so deren Verbreitung verringern.

Dies hilft nicht nur den einheimischen Pflanzen sondern auch der Fauna wie zum Beispiel den Amphibien, welche teils auf offene, vegetationsarme Lebensräume angewiesen sind. Erste Erfahrungen seien positiv, vermeldet das St. Galler Tagblatt, sodass ein zweites Versuchsjahr mit geringen Korrekturen angehängt wird.

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St. Galler Tagblatt

Bild: Petra Karstedt [CC-BY-SA-2.0-de] via Wikimedia Commons

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