Neuenburg gegen neue AKWs

  • Monika Jung
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akw_nachtNachdem sich der Kanton Bern letztes Wochenende nur mit einer hauchdünnen Mehrheit von 51,2 Prozent für Mühleberg II ausgesprochen hat, folgt das nächste Signal in der nationale Debatte rund um die Atomkraft. Die Neuenburger Regierung erklärt in ihrem Bericht zuhanden des Grossen Rates, alles für die Förderung der Energieeffizienz und die erneuerbaren Energien unternehmen zu wollen, und spricht sich gegen die Neubauprojekte von Alpiq, Axpo und BKW aus. Die Allianz „Nein zu neuen AKW“ gratuliert dem Neuenburger Regierungsrat zu seiner Empfehlung, den Bau neuer AKW in der Schweiz abzulehnen!

Der Bau von neuen AKW hätte zur Folge, dass die Schweiz bis zum Ende des 21. Jahrhunderts auf die Atomkraft setzt. Dadurch würden die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz ins Hintertreffen geraten und eine nachhaltige Energiepolitik für die kommenden Generationen blockiert. Die Allianz „Nein zu neuen AKW“ ist überzeugt, dass auch keine Gaskraftwerke nötig sein werden, sofern die Schweizer Energiepolitik endlich die nötigen Rahmenbedingungen für die Förderung der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien schafft.

Ende März wird der Grosse Rat entscheiden, ob er mit dieser Stellungnahme einverstanden ist. Weitere Kantone werden ihre Stellungnahmen im Rahmen der Vernehmlassung zu neuen AKW in der Schweiz abgeben. In den Kantonen Waadt und Jura wird am 15. Mai 2011 die Bevölkerung zu diesem Thema an die Urne gebeten.

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