Neue Schweizer Weltkulturgüter vorgeschlagen

  • Redaktion Naturschutz
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Das Schweizer UNESCO-Weltkulturerbe soll um fünf Sehenswürdigkeiten ergänzt werden: Die Bauten des Architekten Le Corbusier, die Kulturlandschaft der Albula-Bernina-Bahn, die prähistorischen Pfahlbauersiedlungen, die Stadtlandschaft von La Chaux-de-Fonds und Le Locle sowie das Weingebiet des Lavaux. Der Bundesrat hat am Freitag eine Liste mit fünf Sehenswürdigkeiten verabschiedet, die er bei der UNO-Kulturbehörde einreichen will. In der Schweiz sind bisher als Kulturgüter die Altstadt von Bern, der Klosterbezirk St. Gallen, das Kloster St. Johann in Müstair und die drei Burgen von Bellinzona in die UNESCO-Liste aufgenommen worden. Als Naturgüter gelten die Region Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn und der Monte San Giorgio. Die Kandidatur der so genannten Glarner Hauptüberschiebung – einer tektonischen Besonderheit – wird zur Zeit von der UNESCO geprüft.

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