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Neue Schutzverordnung am Albis

  • Nicole Wabersky
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Die Landschaft am Albis gilt als eine der reizvollsten im ganzen Kanton Zürich. Sie bildet aber auch einen wichtigen Lebensraum für seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten und ist als naturnahes Erholungsgebiet bei der Bevölkerung sehr beliebt.

Die Gegend rund um den Türlersee und das obere Reppischtal auf dem Gemeindegebiet von Stallikon ist denn auch bereits Natur- und Landschaftsschutzgebiet. Die dazwischen liegende Lücke wurde nun durch die Baudirektion Kanton Zürich mit einer Schutzverordnung geschlossen, um auch diesen Teil der Natur und Landschaft dauerhaft zu erhalten. Das neu geschützte Gebiet liegt hauptsächlich in Aeugst am Albis, teilweise aber auch in Stallikon und Affoltern am Albis.

In der vielgestaltigen Landschaft mit Riedwiesen, trockenen bis wechseltrockenen Mager-wiesen und – weiden, Hecken, Obstgärten und einem reichen Mosaik an verschiedenen Waldgesellschaften und Waldstrukturen konnte sich eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt erhalten.

Die kantonale Baudirektion kommt mit dem Erlass der Schutzverordnung dem gesetzlichen Auftrag nach, konkrete Schutzmassnahmen für wertvolle Naturräume und Landschaften zu treffen. Die Üetliberg-Albiskette und das Reppischtal sind Bestandteil des Inventars der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung und im Zürcher Richtplan als kantonales Landschaftsschutzgebiet verzeichnet. Im Zentrum dieser Massnahmen stehen die angepasste Nutzung von Ried- und Magerwiesen, die Förderung und Pflege von lichten Waldstandorten und der Erhalt der naturnahen Kulturlandschaft.

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Bild: Paebi (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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