© Sebastian Fuss [CC-BY-SA-3.0], via flickr
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Neue Energiestädte und Energie-Regionen

  • Roman Vonwil
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Acht neue Energie-Regionen und 14 neue Energiestädte werden ab Herbst bis Ende 2015 vom Bundesamt für Energie unterstützt. Die Unterstützung erfolgt im Rahmen der Projekte «2000-Watt-Konzepte » und «Energie-Region».

 Mit dem Projekt «2000-Watt-Konzepte » will das Bundesamt für Energie (BFE) Energiestädte dabei unterstützen, Konzeptionen für die Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft zu entwickeln. Damit trägt das Amt zur Konkretisierung der Ziele der Energiestrategie 2050 bei. Im Zeitraum 2012-2013 wurden bereits 13 Gemeinden unterstützt. Für die kommende Programmphase 2014-2015 wurden 14 neue Gemeinden aus unterschiedlichen Regionen ausgewählt von Au (SG) bis Minusio (TI).

Mehrere Gemeinde, die das Förderprogramm «2000-Watt-Konzepte» bereits erfolgreich durchlaufen hatten, haben sich nun erfolgreich für die zweite Förderungsperiode beworben, die bis Ende 2015 dauert.

Bei der Durchführung dieses Projekts stützt sich das BFE auf das Label Energiestadt. Dieses Label bürgt dafür, dass die Gemeinden das Energiethema gesamtheitlich behandeln und über ein Qualitätssicherungssystem verfügen.

Das Projekt «Energie-Region» unterstützt die optimale Nutzung erneuerbarer und lokaler Energien auf regionaler Ebene. In der Pilotphase 2012-2013 wurden 11 Regionen unterstützt. Für die Programmperiode 2014-2015 wurden acht neue Regionen ausgewählt, denen insgesamt 62 Gemeinden angehören: Birstaler Energiestädte (BL), Ilanz/Glion (GR), Bezirk Meilen (ZH), Obertoggenburg (SG), Luzerner Seegemeinden (LU), Zürcher Weinland (ZH), Malcantone Ovest (TI) sowie District de Martigny (VS).

Von den Regionen, die die erste Phase des Programms durchlaufen haben, haben sich neun für die Teilnahme an der zweiten Förderungsperiode bis Ende 2015 beworben.

Im Rahmen beider Projekte stellt das BFE eine enge Begleitung der Energie-Regionen und Energiestädte sicher. Dabei beteiligt sich der Bund an Kosten für Energiebilanz und Potenzialeinschätzung in Bezug auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien sowie von Machbarkeitsstudien für konkrete Projektumsetzungen. Das Amt stellt spezialisierte Beraterinnen und Berater zur Verfügung, bindet die Städte und Regionen in ein Netzwerk ein und gewährleistet so den Erfahrungsaustausch.

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