Fertighaus Einfamilienhaus

NEIN zum subventionierten Eigenheim, JA zur Umwelt

  • Nora Kieselbach
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Der WWF Schweiz empfiehlt am 17. Juni 2012 die eidgenössische Volksinitiative „Eigene vier Wände dank Bausparen“ des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes (HEV) zur Ablehnung.

Wie der WWF schreibt, wird durch die Möglichkeit, den Erwerb von Wohneigentum von den Steuern abzuziehen, der Bau von überdimensionierten Wohnungen mit höherem Energiebedarf gefördert – was sich wiederum negativ auf den Umgang mit der Umwelt und den Ressourcen auswirken würde. Ausserdem erhöht die Initiative den Bedarf nach Boden und fördert somit die landschaftliche Zersiedelung, worunter die Biodiversität leiden würde, so der WWF.

Im Gegensatz zur ersten Bausparinitiative, über die das Stimmvolk bereits im März abgestimmt hat, sind in dieser neuen Vorlage nicht einmal mehr Anreize für energetische Gebäudesanierungen vorgesehen; So bleiben einzig die negativen Auswirkungen für die Umwelt. Ökonomisch betrachtet handelt es sich bei den fiskalischen Bauspar-Anreizen um Subventionen. Der WWF Schweiz setzt sich für die Abschaffung ökologisch schädlicher Subventionen ein. Mit dieser Volksinitiative würde ein neuer Fehlanreiz geschaffen.

Weitere Informationen

Volksinitiative “Eigene vier Wände dank Bausparen”

WWF Schweiz
Schweizerischer Hauseigentümerverband HEV

Bild: Andreas Koll (Wikimedia Commons)

 

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