© AMK Atelier für Marketing und Kommunikation
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«Naturpfosten» – Der Bevölkerung die Artenvielfalt nahe bringen

  • Kathrin Ruprecht
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Im Sonnenbergwald, am Schlossbergwaldrand und am Waldweiher bei der Rosshütte stehen seit kurzem zwei Meter hohe Lärchenpfosten mit orangerot eingefassten Schildern. Naturpfosten! Sie beschreiben Leistungen der Gemeinde Kriens für die Biodiversität.

Seit Jahren fördert die Gemeinde Kriens mit unkonventionellen Projekten die natürliche Artenvielfalt. Zum Beispiel mit der Zeidlerei, der Bienenhaltung in Baumhöhlen im Schlossbergwald. Oder mit einem Waldweiher, den die Gemeinde 2013 bei der Rosshütte am Pilatus angelegt hat und wo sich jetzt vielfältiges Amphibienleben ansiedelt. Oder im Sonnenbergwald, wo seltene Baumarten wie Elsbeere, Speierling, Holzapfel, Wildbirne gepflanzt wurden.

Die Leistungen kurz und knapp erklärt

Mit den Naturpfosten will die Gemeinde Kriens ihre Leistungen zur Förderung der Artenvielfalt erklären: Was sehen Sie hier? Was bringt es der Artenvielfalt? Und was bringt es Ihnen persönlich? Die Waldbesucherinnen und -besucher erfahren, wie anspruchsvoll aber auch lohnend es ist, die Biodiversität zu fördern.

Zehn erste Naturpfosten-Themen

Seit Mitte April 2015 stehen auf Krienser Gemeindegebiet Naturpfosten zu neun Themen: Biotopbaum, Plenterwald, Elsbeere, Totholz, Stufenwaldrand, Waldweiher, Weiherwert, Amphibienweiher, Zeidlereihöhlen. Ein zehntes Thema ist Holzschlag; es wird während eines Holzschlags an den jeweiligen Zugangswegen aufgestellt. In den kommenden Jahren folgen weitere Themen.

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